Patagonien - Am Ende der Welt

Patagonien - Am Ende der Welt



Patagonien - Am Ende der Welt

 von Chatwin
Freitag, 19. Januar 2007

Patagones, so hat mal ein Europaäer die Ureinwohner der Südspitze Amerikas genannt. Die haben wir nicht mehr getroffen, als wir im November 2005 untterwegs waren, in einer atemberaubenden Landschaft und unendlich anmutender Weite.
Getroffen haben wir Guanacos, Pinguine, Seelöwen, Füchse und alle hießen "Hannelore".
Der Start der Expedition durch Feuerland war El Calafate in Argentinien, ein kleines Örtchen im Nirgendwo, das rapide wächst. Viele Touristen kommen und viele Argentinier suchen ihre Chance. Die Regierung unterstützt und fördert. So finden sich jede Menge Cafes mit selbstgebackenem Kuchen, einem Kaffeevollautomaten und herzlichen Gastgebern. Wohnen sollte man in El Calafate zum Beispiel in der Hosteria Kau Kaleshen (Gob. Gregores 1256 - El Calafate, (011) 4383-7843). Sehr angenehme Gastgeber und wunnnnnderschöne Zimmer, bestens gelegen. Touren zur absoluten Attraktion, dem Gletscher Perito Moreno, können dort gebucht werden.

Weiter ging es mit dem Bus durch Patagonien, nach Puerto Natales, Chile.
Das ist der Ausgangspunkt für Touren in den Nationalpark Torres del Paine. Beeindruckendere Natur habe ich selten gesehen und irgendwann werde ich da wieder hinfahren um ein paar Tage in dieser Landschaft zu Wandern und an einzigartig blauen Seen zu sitzen. auch wenn die Wolken den Blick auf die "Torres", eine besondere Felsformation, nie freigab, lohnte sich der Ausflug. Besonders wegen des Sees am Gletscher Grey, an dessen schwarzem Strand riesige Eisblöcke liegen. Kälber des Gletschers.

Alle Touren lassen sich vor Ort bei lokalen Agenturen buchen und finden täglich statt. Der reisende sollte aber nicht eilig unterwegs sein. Patagonien ist sehr weit! Der Himmel ist einem so nah wie nirgends und neben Blicken aus dem Busfenster (es gibt mehere private Gesellschaften die zuverlässige Services anbieten,) ist die Lektüre von Chatwins "In Patagonien" zu empfehlen.

Nächste Etappe war Punta Arenas, die größte Ansiedlung in Südchile. Mit einem lohnenswerten Friedhof auf dem wir Grabstätten von Besatzungsmitgliedern der Graf Spee fanden. Überhaupt zeichnet der Friedhof in Punta Arenas ein gutes Bild von Geschichte, Besiedlung und gesellschaftlicher Entwicklung in Punta Arenas.

Wohnen tut man sehr gut im Hotel Isla Rey Jorge (21 de Mayo 1243
Punta Arenas - Chile). Essen im Restaurante Puerto Viejo.

Das Wichtigste zum Schluß: Punta Arenas ist ein Startpunkt der Expeditionskreuzfahrten mit der MV Mare Australis. Das Highlight schlechthin! Doch davon wird ein anderes Mal berichtet.
Patagonien - Am Ende der Welt
 
KarteKarte zeigen
 
ProfilInfo über Chatwin
ReiseberichteChatwin's Reiseberichte
FotoalbumChatwin's Fotoalben
TippChatwin's Geheimtipps
 
meldenVerstoß melden
Tell a friendtell a friend
Registriereneigenen Bericht schreiben
buchenSuchen & Buchen
RSSRSS-Feed abonnieren

Tipps:
Nicht auslassen: Glaciar Perito Moreno, NP Torres del Paine, Estancias in Patagonien, Schlendern in El Calafate.

el Calafate erreicht man easy mit dem Flugzeug ex Buenos Aires. Tickets müssen nicht unbedingt in Deutschland gekauft werden.

Klima, im argentinischen winter ist Patagonien schwer zu bereisen und etliche Herbergen und Highlights sind geschlossen. Der Fahrplan der MV Mare Australis orientiert sich ebenfalls am Wetter.

Ein anderer Weg nach Punta Arenas führt aus Puerto Montt, Chile. Eine 4-tägige Frachtschiffkreuzfahrt (low comfort) ist ebenfalls zu empfehlen.
Letzte Änderung: 13.02.2007 12:13:24
Bewerten Sie diesen Bericht:
Bitte melden Sie sich erst an!
Social Bookmarking


Kommentar:

Bitte loggen Sie sich ein um ein Kommentar zu schreiben.
Achtung: Bitte melden Sie sich erst an!


Mitglied werdenÜber unsImpressumStartseiteDatenschutzAGB`s